Hochzeitsplanung

Keramikhochzeit

Keramikhochzeit nennt man den 9. Hochzeitstag aus mehreren Gründen. Man findet ähnliche Informationen, dass man den Ehegatten schon ewig kennt und wie Keramik auch die eine oder andere Ecke rein kommt.

Auf anderen Seiten findet man allerdings auch eine andere Erläuterung zur Keramikhochzeit. Nach diesen Seiten feiert man die Keramikhochzeit, weil man nach 9 Jahren Ehe alles voneinander weiß und nach 9 Jahren die wahre Farbe zum Vorschein kommt.

Keramik muss, damit es fertig ist, gebrannt werden. Dann wird Keramik hart und nimmt seine wahre Farbe an. Kann je nach brannt hell und elegant klingen oder eben auch seine ersten Risse bekommen, die man irgendwie wieder hin bekommen muss.

Ähnlichkeiten finden sich bei der Keramikhochzeit. Man wird schon viele Höhen und Tiefen erlebt haben und eben auch dem entsprechend Risse und Kanten bekommen bzw. gefunden haben. Allerdings ist die Ehe auch erhärtet und nach 9 Jahren Ehe spricht man sicher nicht mehr von einer Laune, die man auslebt. Die Keramikhochzeit symbolisiert also auch das beständige, denn auch Geschirr kauft man nicht, um es nach einem Jahr auszutauschen, sondern um es lange zu behalten. Das gute Geschirr im Schrank für Feierlichkeiten wird, wie die Ehe mit Samthandschuhen behandelt und (so sollte es zumindest sein) gehegt und gepflegt.

Die Eheleute haben sicher auch das Geschirr im Schrank. Geschenkideen sind also genau dieses Service wieder aufzufüllen und vielleicht kaputte Teller auszutauschen, damit es wie die Ehe eben auch im neuen Glanz erstrahlt und man sich an die ersten Tage der Ehe erinnert. Natürlich sind auch Blumenvasen oder andere keramische Produkte möglich. Alles, was aus Steinzeug, Steingut oder Ton ist, ist erlaubt und sollte in gute Verbindung gebracht werden.

In manchen Regionen feiert man auch Töpferhochzeit. Die Töpferhochzeit hat noch einen zusätzlichen interessanten Aspekt, denn Töpferware muss man sehr genau auf einem Drehteller formen und immer daran arbeiten, damit die Töpferware nicht zerfällt und zu einem Klumpen Matsch wird. Ähnlich, wie diese Form der Töpferarbeit muss man auch nach 9 Jahren immer noch die Ehe mit aller Geduld und Feinfühligkeit formen, damit sie nicht kaputt geht. Sonst kann man die Symbolik der Keramikhochzeit auch in der Namensgebung Töpferhochzeit wiederfinden.

Wieder andere Regionen nennen den 9. Hochzeitstag auch die Porzellanhochzeit. Das finde ich allerdings nicht so ganz passend, zumal sie hierzulande auch erst viel später gefeiert wird. Porzellan ist viel teurer, muss 2 mal gebrannt werden und hat für mich doch noch einen höheren Stellenwert.